Mittwoch, 15. Juni 2016

Wir sind jetzt auch bei facebook

So Freunde, es beginnen die heißen 30 Tage vor Abflug!
Deshalb sind wir ab heute auch vertreten auf der besten aller Seiten was Datenstreaming angeht:

facebook.com/RallyeFiasko

Frohes Brausen! 

Montag, 13. Juni 2016

Fröhliches Spratzeln: Jetzt kommt auch noch Strom dazu

Tachchen!
es war mal wieder soweit, einen flotten 6-Stunden-Tag hingelegt und nach Schrobenhausen gebraust, Heimatort von zwei der drei Beteiligten bei diesem Unterfangen.

Anfangs standen kleine Basteleien an wie eine 12cm Kuhglocke an der Heckklappe, ein (nahezu neuwertiger und gut geklebter) Ersatzseitenspiegel und drei weitere Bierflaschenhalter (ich sags euch, zwei Tage auf Rallye und mir wird an der nötigen Stelle einer fehlen, garantiert, aber sonst sind rund um die Möhre rum Flaschenhalter mittlerweile, es is der Wahnsinn, da kann man gewiss ne Fußballmannschaft verpflegen :-P )

Ja nee is klar. Der Inhalt wird freilich vor Fahrtantritt entfernt bzw nach Fahrtende geleert.

Danach gings an die Kronjuwelen eines jeden Rallye-Boliden: Zusatzscheinwerfer. Es werde Licht! Und da kam mal wieder zum Tragen dass das Fahrzeug nach der Rallye nicht mehr lange halten muss: Die Halter wurden auf einer flix frei geschliffenen Stelle am Dach angeschweißt und zusätzlich via kunstvoll geformten Blech am Dachträger fixiert. Das Blech sorgte dabei für so manchen Lacher weil es sich bei Bohren halt gerne mal verkeilt, sich losreißt und dann wie ein kleiner Propeller um den Bohrer kreist anstatt durchbohrt zu werden. Klingt witzig, macht aber aua. Erst zum Schluss besinnen wir uns auf den Einsatz einer Zange.
Einmal Schweinwerferhalter bitte!

Aber die Kabel... böse böse Kabel. Von der Batterie im Motorraum zunächst hinein in die Kabine, dort über den On/Off-Schalter im Armaturenbrett und wieder raus, ein mal quer durch den Motorraum, an der A-Säule aufs Dach und dann verdrahten mit den Anschlüssen. Heidenei, wann wird denn endlich dieser Wireless-Strom mal serienfähig?!
Nunja, sei's drum, mit viel Gefiesle waren nur wenige Studen später (hmpf) ein dutzend Meter Kabel so verlegt und mit Kabelschuhen versehen dass die Generalprobe anstand:
Kabelschuhe an Lampe anstecken, Anschlüsse mit Batterie verbinden, Motorhaube schließen und zaaachhhh! Hell!! Vier mal Fernlicht in mein an Dunkelheit gewohntes Auge. Scheint zu klappen.
Pünktlich zum Schließen des Stromkreises kommt -na wer hätts gedacht- der Tobi vorbei, bemängelt, ganz der Bauingenieur, den Pfusch am Bau (sorry der musste sein) und besieht sich dann das Kuriositätenkabinett der Verschaltung von vier Scheinwerfern die der Namensvetter einfach nach Gutdünken mal hingebaut hat. Er murmelt etwas von "Reihe" und "Parallel", "Widerstand" und "eins durch" und wie es halt immer so ist, wär's genau andersrum bestimmt besser auch wenn das jetzt gerade keiner ausrechnen kann.
Was solls, wir sind ja zum Spaß hier und verkabeln die Anschlüsse von Reihe auf Parallel. Generalprobe II: neue Kabelschuhe an Lampen anpfriemeln, wieder mit Batterie verbinden und Motorhaube zu.
Ich fühlte mich wie ein Reh. Alles um mich rum gleißend hell. Und wie hell. So hell dass ich mich erstmal umdrehen musste um die Augen dran gewöhnen zu können (in diesem Moment knutscht das durchschnittliche Reh bereits das Kühlergrillemblem, mittlerweile weiß ich also warum..!). 
Hat dieser böse Strom sich doch tatsächlich dazu entschieden die Lampen dermaßen heller zum Leuchten zu bringen wenn man genau die selben Kabel in einer anderen Kombination verdrahtet!! Versteh' das einer....
In der Zwischenzeit hat sich der Sepp noch um einen männergerechten Schalthebel gekümmert: Ein solider Smallblock Kolben schmiegt sich nun an die schaltende Hand von unserem 60PS Karacho-Fiasko. Liest sich kurz, war aber mit einem auf Unikat gedrehten Kolbenstift samt Gewinde für den Schalthebel verbunden, was so einiges an Schleiferei bedeutete. Und weil Schleifen = Hitze am Bauteil (das zweite Laster des Maschinenbauers) war Geduld und eine gute Portion Hornhaut dabei gefragt!

Deutlich nach geplantem Feierabend drehen wir noch unser Tagwerksvideo und genießen kurz darauf Pizza mit Spezi. Es ist mal wieder viel geschafft!
Es ist vollbracht - und wir sind geschafft. Feierabend à la Junggsell'n

Donnerstag, 19. Mai 2016

Es wird gebastelt!



Wir haben uns erneut in Sepps Zauberbude eingefunden um unserer Rallye-Vorfreude Ausdruck zu verleihen.
Früh morgens am Pfingstmontag geht’s los: In langen empirischen Studien konnte herausgefunden werden dass es Blechdosen gibt, in die genau eine Bierflasche rein passt. Ein hervorragender, weil widerstandsfester und kostengünstiger Werkstoff! Ein hervorragender zukünftiger Bestandteil des Fiesta!!

Haben Sie was getrunken?  -  Nein aber ich hätte was dabei falls es dürstet!
Und weil wir so sehr an Gleichberechtigung glauben gibt’s auf Fahrer- und Beifahrerseite jeweils einen. Ganz geräuschlos und feiertagskonform :)
Nächste Station: Killeroptik! Sepp Tuning hat sich in die Küche gestellt und ein paar Knochen ausgekocht, die nun à la Mad Max unseren Kühlergrill verschönern dürfen. Gruftige Bemerkung am Rande: Durch so nen Knochen lässt sich überraschend leicht durchbohren. Aus jahrelanger Holz- und Metallschrauberei hätten wir da mehr Widerstand erwartet beim Ansetzen des Bohrers… Aber nein, zack bist du durch!
Was die Befestigung der Knochen angeht, tja, da sollten wir uns wohl nach Möglichkeit einen Kabelbinderhersteller als Sponsor suchen denn die kommen hier inflationär zum Einsatz. Sind aber halt auch eine praktische Erfindung..!

Welch Anblick für den Rückspiegel der Vorausfahrenden
Zwischendrin wird die Position des Motors mit gewaltigen Hebeln verschlimmbessert damit die Karre nicht gar so unter ihrem erlittenen Frontschaden leiden muss. Irgendwas hat sich da wohl damals verzogen und seitdem sind Motor und Antriebswelle in einem permanenten Schunkler. Ganz beheben konnten wir das zwar nicht, aber im Rahmen der Möglichkeiten zumindest lindern. Als Belohnung gabs gleich eine Fahrradklingel für den Beifahrerspiegel, in quietscherosa. Mal sehen welcher Zweck sich dafür finden lassen wird. Bierklingel oder so.
Während Tobi sich danach der möglichst sicheren Kabelführung und Isolierung im Motorraum annimmt, beginnt Sepp sich an alles Gute aus dem Kunstunterricht zu erinnern: DECKWEISS! In Engelsgeduld beginnt er weiße Kreise um die Reifen zu ziehen. Denn es ist Zeit für ein Stück Klassik am Fahrzeug; wir malen uns Weißwandreifen. Obwohl ausgeschlafener stellt sich Tobis Hand im Laufe des Malerns als die weniger linientreuere heraus, aber da darf man dann halt ned so genau hinschauen!! :-P

Retro Optik untenrum
Gestärkt vom mittaglichen Braten (Danke, Gabi) geht’s weiter. Nun wird’s kurz etwas laut, denn vor dem Schweißen will geflext sein. Blöd bloß dass so a Motorhaube a ganz schöne Fläche zum Vibrieren hat und der Lärm am Feiertagsmittag ganz beträchtlich ist. Aber viel muss ja glücklicherweise nicht weg. Kurze Zeit später stehen Aufnahmen für die Texas-Hörner auf der Motorhaube. Weil diese doch etwas auffälliger sind, entschließen wir uns, sie mit einem Schnellverschluss auszustatten um sie nach Belieben abnehmen zu können. Nicht dass gleich der erste Trachtenverein eine Beschwerdemeldung ausfüllt oder so.

Non-veganes Kunstwerk in Formvollendung
 
Bislang galt der Spaß an den Basteleien nur den Fahrern bzw dem sicheren Ankommen. Nun soll es für die Umstehenden etwas geben. Aus Sepps Fundus sind ein paar Wischwasser-Spritzdüsen aufgetaucht und ruckzuck sind zwei passende Löchlein in der Motorhaube. Die Leitung zur –ohnehin optionalen- Heckscheibenreinigung abgezogen und mit den neu eingesetzten Düsen verbunden: Läuft. Es folgt hochpräzises Ausrichten und Fixieren über eigens angefertigte Blechunterleger. Und schon steht dem Probespritzen nichts im Wege. Im rechten Winkel zum Fahrzeug gehen nun links und rechts zwei feine Wischwasserfontänen auf Überholer, Radelfahrer, Rangiereinweiser, Miezekatzen,… Wir werden uns viele Freunde machen :)
 
Zu guter letzt wird der Dachgepäckträger probegepackt mit Reserverad II und III, Bierkasten I und II und Zusatzscheinwerfer L und R. Scheint alles aufzugehen und vielleicht bleibt sogar Platz für ein Fäßchen Bier ganz in der Mitte. Aber die Details, die müssen bis zum nächsten Mal warten….

Fazit eines fröhlichen Tages: Gelungen!!!

Bis bald mal wieder, mein Rallyeschreck!
Bis dahin,
fröhliche Bastelgrüße
Tobi und Sepp

Dienstag, 3. Mai 2016

Schrauberei I: Unterbodenschutz

Gestern durften die Jungs das erste Mal spielen. Zahlreiches Altmetall in Rohr-, Blech- und Stangenform in Verbindung mit Bohrmaschinen, Schweißapparat, Hammer und Ratschenkoffer ergaben ein reaktionsfreudiges Gemisch.
Als Katalysator noch Sepps altgediente höhergelegte Hebebühne, über die der Fiesta zumindest beim reinfahren noch problemlos drüber rollte.
Obendrein gabs jahrzehntelange Erfahrung aus der -mal nur akustischen, mal von Materialverlust begleiteten- Mitnahme von Gullydeckeln, Bodenwellen, flügellahmen Tauben oder was auch sonst immer vor einer VR6-Lippe des ein oder anderen tiefergelegten weißen Nachbarschaftsschrecks zu liegen kam.
Heraus kam bei dieser, ja man kann schon sagen exothermen Reaktion ein Unterbodenschutz der sich sehen lassen kann!

Sepp Tuning im letzten Akt. Eine Halterung muss angeschweißt werden. Alle weiteren Befestigungen nutzen vorhandene Infrastruktur. Ein Unterbodenschutz by fair means
Wir begannen mit einem massiven Rohr von ca. 6cm Durchmesser direkt hinter der Stoßstange. Als tiefster Punkt der Karosse sollte der die gröbsten Hindernisse entweder beiseite räumen oder zermalmen. Damit er dafür ausreichen abgesichert ist, sind in Summe 4 Flach- und Winkeleisen zu hinteren Rahmenteilen oder Aufhängungen verschraubt. Zwei davon dienen außerdem als Rammschutz für Auspuff und Schaltgestänge. Denn beides sollte schon bis mindestens Barcelona halten, man hat ja schließlich Komfortvorstellungen.
Hinter den längs gelegten Flacheisen kommt nochmals eine Querverstrebung in Rohrform zum Einsatz. Die gabs aus dem Lager bereits mit ergonomischen Knick Richung Boden sodass der Prallweg maximiert ist.
Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, haben wir dahinter ein extrem massives Riffelblech verschraubt um auch das Flexrohr mit bestmöglichem Schutz zu versehen. Für alle Nicht-Mechaniker oder Fans von Autos ohne Flexrohr: Das Flexrohr ist eine Erfindung moderner PKW-Technik (also 2000+) das von außen aussieht wie geflochtene Stahlbänder. Und im Prinzip auch (nur) daraus besteht. Nutzen: Irgendwo im Auspufftrakt verbaut reduziert es Vibrationen. Damit man den bösen Auspuff nicht so wackeln sieht oder hört. Leider sind solche Stahlbänder nicht sonderlich gewappnet gegen Steine oder andere Attacken von Rallyestrecken. Und wenn das Flexrohr reißt, gelangen all die bösen Abgase ungefiltert und ungedämpft nach draußen. Das wollen wir unserer Umwelt freilich nicht antun, deshalb: Immer nur mit Schutz auf Expeditionen! Mach's mit!
Am Ende all der Bastelei steht, pardon, hängt ein quadratisch praktisch stabiler Unterfahrschutz unter dem Ford Fiesta der uns auch auf schwarzen Pisten erstmal vor allerlei Quer-, Längs- und Durchschlägern schützen sollte.
Natürlich darf bei all der Schrauberei der Spaß nicht zu kurz kommen. So gab es nach einem geschwinden Einsatz der Bohrmaschine und der Flex ein Rallyeutensil, das auf keinem Fahrzeug fehlen darf: Der Ersatzreifen auf der Heckklappe. Damit angesichts des doch recht ordentlichen Gewichtszuwachs auf der Klappe die selbige auch offen bleibt, wurde flix aus einem Röhrchen ein Halterchen gebaut, der die Heckklappenstabis klemmt, sodass unbeschwertes Ein- und Ausräumen möglich ist.
Na wenn das kein Offroader ist..!

Und ratz fatz ist ein gesamter Nachmittag rum, was sich wie immer durch Volksmusik auf Bayern1 ankündigt. Das kommt auch hoffentlich in unserer Videozusammenfassung noch raus ;-)

Nun noch schnell den Fiesta von der Hebebühne hiefen, denn dank Mörderunterfahrschutz liegt auch dieses Fahrzeug nun zu tief um aus eigener Kraft die Halle von Sepp Tuning zu verlassen. Brösel zusammen kehren, 8kg Dreck und Öl von den Fingern wascheln (vielen Dank an pr88, das beste Teufelszeug dieses Planeten) und endlich gibts ein wohlverdientes Abendessen. Es ist der 2.Mai, weshalb das obligatorische Weißbier heute zu bleibt. Es ist zu viel vorgefallen. Aber die aufgewärmte Bella Pizza schmeckt auch zu Limo #bachelorstyle.
Zufrieden lehnen wir uns in den Feierabend.

Sonntag, 24. April 2016

Sie können es nicht lassen




Vor über 11 Jahren haben sich die Wege von zwei Chaoten gekreuzt und seitdem war auch nicht mehr an ein „ohneeinander“ zu denken. Denn miteinander machten sie nicht nur Schulklassenzimmer oder Partys unsicher, nein, von anfänglichen kurzen Urlauben und kleinen Unterfangen (Stichwort Partyradltour) ging es auf große Ausflüge.
2007/2008 ging es nach USA und nachdem der eBay-Fund eines 1967 Ford Thunderbird leider dem geballten Schwung des damit gegründeten Trios Stand halten konnte, kam bald das „Granny Car“ her: Ein 1987er Ford Crown Victoria LTD Station Wagon. Nach ausgebesserter Zylinderkopfdichtung ging es auf große Rundreise durch die Vereinigten Staaten: 20‘000 km später waren knapp die Hälfte aller Staaten abgehakt, nahezu alle südlichen und östlichen Sehenswürdigkeiten besucht und erst recht ein starker Verbund geschmiedet: Sepp und Tobitobi on the road. 
1967er Thunderbird aka "The Rat". RIP

1987er Ford Crown Victoria aka "Granny Car". Was für eine ErFAHRung

2013 ging es in die Neuauflage. Gemeinsam wollten wir ursprünglich nur die Ostsee umrunden; Über Polen, das Baltikum und Finnland hinauf, den Polarkreis ankitzeln und via Schweden und Dänemark zurück. Geplante Zeit: 4 Wochen.
Aus noch nicht geklärten Ursachen waren wir zwei Tage schneller am Polarkreis in Rovaniemi, Finnland als gedacht. Grund genug, noch 1500km Umweg ans Nordkapp zu fahren, dem nördlichsten befahrbaren Punkt Europas. Die Strecke war zwar alles andere als aufregend, eine weitere Marke des Extremen jedoch gesetzt: Insgesamt 9000km mit einem Opel Kadett BJ 1991, tiefergelegt und generalüberholt, eine (bis zum Ende ungeöffnete) Packung Ersatzteile im Kofferraum und jede Menge Dosenfutter. 
Durch nichts zu stoppen aber von allem beflügelt. Wir sind am Nordkapp!

 Da ist doch ganz klar dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein kann!
Seit langem schon spukte uns der Plan einer low-cost-rallye im Kopf herum. Bekannte Vertreter hiervon sind zB die Rallye Dresden Dakar Banjul oder die Rallye Allgäu-Orient. Dabei wird mit einem Fahrzeug, welches sich am Ende seiner Laufzeit befindet, noch für ein paar Wochen ein Ausflug gemacht (Banjul befindet sich etwas südlich von Dakar, der Zielpunkt von Allgäu-Orient war dieses Jahr Teheran). Am Zielort werden die meist noch sehr tüchtigen Gefährte für den guten Zweck versteigert und man fliegt mit jeder Menge Eindrücken aber deutlich weniger Gepäck wieder nach Hause, denn auf die Reise werden viele Geschenke oder Spenden für gute Zwecke mitgenommen.
Der Haken an den oben genannten Rallyes: Sie dauern knapp vier Wochen. Ein ziemlicher Brocken für unerfahrene Teilnehmer wie uns. Denn durch Länder der ersten Welt zu roadtrippen ist doch etwas anders als eine einwöchige Wüstenpassage durch die Sahara.
Und hier kommt die Rallye München-Barcelona ins Spiel. Hier wird „nur“ eine Woche gefahren, es geht 3500km auf Rallyestrecken von Bayern nach Spanien. Ein überschaubares Risiko, hervorragend geeignet zum Üben.
Als Utensil zum Üben haben wir uns einen Ford Fiesta BJ 2001 ausgesucht. Er kann das Ende seiner Lebenszeit bereits absehen, denn Ende Juli 2016 wird ihn der TÜV die Erlaubnis entziehen weiterhin unsere Straßen unsicher zu machen- im wahrsten Sinne. Welch Fügung dass die Rallye genau im Juli ist!! 

Ein Neues Trio: Sepp, TT und "der Fiasko" oder "el tempo gigante"

Ach ja, eine Sache noch: Es ist Voraussetzung der Rallye München Barcelona (im folgenden auch etwas handlicher als RMB bezeichnet) dass das Gefährt nicht mehr als 500€ kosten darf. Der Fiesta lässt uns da sogar noch 320€ übrig, er war nämlich für nur 180 Flöckchen (inkl Ersatzteile) zu haben.
(Schön langsam sollte der Tenor des Unterfangens durchgesickert sein) :-)
So werden wir zwei unbefleckte Junggesellen also am 16. Juli nach München tuckern, uns zu circa 100 weiteren leicht und mittel Verrückten gesellen und gemeinsam eine Sternfahrt auf wildesten (aka Rallye-) Strecken gen Süden antreten. Dass es dabei nicht den direkten Weg gehen wird, ergibt sich aus der Distanz von 3500km von ganz allein: Gockel Maps spukt für die schnellste Anreise gerade einmal 1500km aus.
Sieben Tage später rollen wir -so Gott und Deus ex Machina wollen- in Barcelona ein und relaxen ein zwei Tage bevor wir wieder nach Hause fahren. Denn bei dieser Rallye nimmt man seinen Krempel wieder mit!
Nichtsdestotrotz werden wir versuchen die Kiste bis unters Dach voll zu packen mit Dingen die man eben so braucht, eine Woche auf der Piste. Wasserpistolen, Vuvuzelas, Hundefutter, Trillerpfeifen, etc… Wir sind auch gern für allerlei Anregungen oder Spenden offen!
Updates gibts alle drei Daumen lang hier oder auf Nachfrage bei einem Bier an der Ecke.
Bis dahin,
der tobi(tobi) Tobi.